
...so war ein besonderer Themenabend beim CB- und Packetradiostammtisch Märkischer
Kreis überschrieben. Als besonderen Gast begrüßten die CB-Funker
den Konrektor einer Ganztagshauptschule in Schalksmühle, Ulrich Massallek.
„- Freimaurerei,
- Männergeheimbund,
- arbeitet im dunklen und verborgenen,
- einmal im Jahr treffen sich die sogenannten Brüder und per Losentscheid
wird einer aus ihren Reihen erkoren, sich selbst durch eine Kugel das Leben
zu nehmen. Er kann sich davon freikaufen, indem er eine Jungfrau, in einer rituellen
Zeremonie, zu Tode quält.
So gelesen in einem Länderlexikon welches 1956 erschienen ist.“, so eröffnete
das Mitglied einer Hagener Freimaurerloge den Stammtischabend.
„Die Freimaurerei“,
so führte er weiter aus, „gehört mit zu den ältesten Institutionen
in Europa und, seit der Besiedlung der „Neuen Welt“, auch in Amerika.“
„Jeder von uns war schon einmal in einer Kathedrale, sei es der Kölner
Dom, das Ulmer Münster, oder der Straßburger Dom. Das Staunen des
Besuchers, der im Inneren eines solchen Domes steht gilt der Leistung der Menschen,
welche derartiges geschaffen haben. Mit, teilweise, primitiven Mitteln, ist
diese hervorragende und zugleich filigrane Arbeit geschaffen worden. Dennoch
war es eine hochentwickelte Kunst, die die Menschen der Bauhütten der damaligen
Zeit geschaffen haben.
Alle Menschen, die mit dem Bau der Kathedralen zu tun hatten, mußten sich
in den sogenannten Bauhütten, im französichen ist das Wort „Hütte“
verwandt mit dem Wort „Loge“.
Die Zusammenkünfte der
Steinmetze der Werkstattorganisationen geht bis in das vierzehnte Jahrhundert
zurück. Nun gab es, zu der Zeit, nur sehr wenige Menschen, welche schreiben
und lesen konnten, daher gab man den Junggesellen, also den ausgelernten Steinmetzlehrlingen
„Geheimwörter“, und später, auch „geheime“ Handzeichen, mit auf ihre
Wanderschaft. Anhand dieser Kennzeichen konnte ein fremder Steinmetzmeister
den Reifegrad des „auf der Walz“ befindlichen Gesellen erkennen. Die Dombauhütten
boten ihren Mitgliedern soziale Geborgenheit. Das heißt, die Bauhütten
waren, in der damaligen Zeit das, was man heute unter einer Werkskrankenkasse
versteht.
Wenn ein Steinmetz, an der Baustelle, einen Unfall hatte, so wurde er und seine
Familie bis zur Gesundung versorgt. Das war, zur damaligen Zeit, keine Selbstverständlichkeit.
Auch, wenn jemand, durch sein Alter oder seiner Gebrechlichgkeit, seinen Beruf
nicht mehr ausüben konnte, so sprang die Bauhütte, als „Rentenversicherung“,
ein. Im siebzehnten Jahrhundert begann die Bedeutung der Dombauhütten langsam
zu schwinden. Dennoch genossen die Baumeister, die Werkmaurer, sehr hohes gesellschaftliches
Ansehen. Berufsfremde sahen es als Ehre an, einer Bauhütte, als Mitglied,
beizutreten. Das heißt also, jemand, der überhaupt nichts mit „maurern“
zu tun hatte, war stolz darauf, einer Bauhütte anzugehören. Adlige,
Bürger, Gelehrte traten als freie, angenommene, sogenannte spekulative,
nicht ausführende, einer Bauhütte bei. Sie betrachteten das Bauen
als eine neue, symbolisch geistige, „humanistische“ Arbeit. Dieses ist bis zum
heutigen Tage so geblieben.
Der rauhe Stein, den es zu bearbeiten, zu vervollkommnen galt, war
jetzt nicht mehr der Stein, sondern der Mensch. Am 24. Juni 1717 schlossen sich
in England vier solcher Bauhütten, „Logen“, in denen „spekulative“ Maurer
zusammenkamen, zur ersten Großloge der Welt zusammen. Das war die Geburtsstunde
der heutigen Freimaurerei. 1723 erschien, erstmalig ein Buch über die Freimaurer,
öffentlich, im Buchhandel. Jeder konnte es kaufen. In diesem Buch sind
die Grundsätze der Freimaurerei, welche bis heute gültig sind, genau
dargelegt. Die Freimaurer, so steht darin, verpflichten sich zu Toleranz gegenüber
andersdenkenen. Das war, zu beginn des achtzehnten Jahrhunderts. Damals ein
revolutionärer Gedanke! Toleranz und Achtung gegenüber anderesdenkenden
nicht normal.
Wer kennt nicht diese Sprüche, wie z.B., „Und willst du nicht mein Bruder
sein, so schlag ich dir den Schädel ein!“ Genau das gilt, in einigen Bevölkerungsschichten,
ja heute noch.
Toleranz und Achtung gegenüber andersdenkenden! Das bedeutet: Alles
zu tun, was Leben erhält, fördert und alles zu vermeiden, was Leben
vermeidet, einschränkt oder verunstaltet.
Inhalt dieser Anstrengungen ist, wie bei den alten Dombauhütten, das bauen
einer Gesellschaft, in der Geist und Humanität regiert. Trotz dieses Anspruches
sehen sich Freimaurer selbst nicht als Weltverbesserer, denn die Welt kann man
nicht verbessern, aber: Jeder einzelne ist dazu in der Lage, sich selbst zu
ändern, an sich zu arbeiten. Wenn der einzelne lernt Humanität, praktisch
im Beruf, in der Nachbarschaft, Freundschaft zu leben - nur dann kann auch die
Gesellschaft humaner werden.
Die Bearbeitung des, ursprünglich, rauhen Steines „Mensch“, seine Erziehung
als Grundbaustein des Tempels der Humanität versteht der Freimaurer als
königliche Kunst.
Die wenigsten Logen fordern von ihren Mitgliedern ein konfessionelles Bekenntniss,
alle Freimaurer bekennen sich aber zu einem obersten Weltenbaumeister, welcher,
je nach Kulturkreis, anders interpretiert wird. In überwiegend christlich
geprägten Ländern liegt daher, bei den Arbeiten der Loge, die Bibel,
als Buch des Gesetzes, aus. In anderen Ländern kann dieses der Koran oder
der Talmut sein. Zum Beispiel leigt bei der Großloge Israels gar, die
christliche Bibel, der muslimische Koran und der jüdische Talmud, gleichberechtigt
nebeneinander.
Diese drei Religionen sind in der Loge vereint: Alle dort nennen sich Brüder.
Das funktioniert seit fünfzig Jahren so.
Diese Gleichberechtigung zeigt auch das Siegel der Großloge: Man erkennt
den darin Davidstern der Juden, das Kreuz der Christen und den Halbmond der
Muslime.
In der Zeit des Feudalismus des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts ist
die Freimaurerei eine neue Form des Protestes gegen moralische, wirtschaftliche,
soziale und politische Mißstände.
Die Logen hoben Standesunterschiede und soziale Ungerechtigkeiten in ihren Reihen
auf. Es gab keine Untertanen. Das war etwas ganz neues, denn das war zu einer
Zeit, als es noch Leibeigene und Diener gab. Das Zeichen des freien Mannes war,
in dieser Zeit, der Zylinder. Nur ein freier Mann durfte, in der Öffentlichkeit,
einen Zylinder tragen. Ein Leibeigener, mit einem Zylinder auf dem Kopf, wurde
sofort verhaftet und eingekerkert. Man erinnert sich doch noch an die Geschichte
von Wilhelm Tell, der sich geweigert hat, den Hut seines Landesherrn zu grüßen.
Anhand einer solchen simplen Kopfbedeckung wurde deutlich, daß der Träger
ein freier Mann war. Nicht umsonst ist, bei vielen Logen, heute, das Tragen
des sogenannten „hohen Hutes“, des Zylinders, üblich. Der zeigt, bei den
umliegenden: Ich bin frei! Früher durfte, ebenso wie heute, jedes Logenmitglied,
selbst der Diener, oder der leibeigene Bauer, während der Zusammenkünfte,
tragen. Die Freimaurerlogen zogen viele Persönlichkeiten an, welche für
eine bessere, menschlichere Welt dachten und arbeiteten.
Die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika, die französiche Revolution,
die deutschen Befreiungskriege, die Freiehitsbewegung Lateinamerikas und Italiens
entsprangen freimaurerischer Auffassung und sind, maßgeblich, von ihnen
beeinflusst. Nahezu alle Gründungsmitglieder der Vereinigten Staaten von
Amerika waren Freimaurer. George Washington und etwa die Hälfte der amerikanischen
Präsidenten gehörten ebenfalls dazu.
Der gemeinsamen Arbeit der Freimaurer liegt eine wichtige Psychologische
Erfahrung zugrunde.
Verinnerlichte Vorgänge, wie zum Beispiel die ständige Selbsterziehung
zu humanistischen Werten, bedürfen für ihre dauerhafte Wirksamkeit
eines besonderen, individuellen gemeinschaftlich erfahrbaren Ausdrucks. Viele
Freimaurer werden auf die Frage: „Was ist Freimaurerei?“ antworten: „Das kann
man nicht erklären, das muß man erleben.“ Man kann zwar, verstandesmäßig,
erfassen, was Humanismus ist, aber: Das Gefühl, das kann man nur erleben.
Der Zusammenhalt innerhalb einer Freimaurerloge kann man beschreiben, es bleibt
aber oberflächlich.
Wie läuft denn nun eine „Arbeit“ bei den Freimaurern ab?
Es gibt nur drei agierende: Der sogenannte Meister, der erste Aufseher und der
zweite Aufseher. Der Meister sitzt an einer Seitenwand eines größeren
Raumes die beide Aufseher ihm gegenüber. Diese drei bilden die Eckpunkte
eines gleichseitigen Dreiecks. An den Seiten des Raumes sitzen die „Brüder“
der Loge und hören nur zu. Anderthalb Stunden lang nur zuhören. Sie
sprechen nicht, sie hören nur zu. Das, was sich der Meister und die drei
Aufseher dort erzählen, ist jedesmal dasselbe. So wird jeder, der drei,
fünf oder noch öfter dabei war, wissen, was da gesprochen wird. Er
braucht nicht mehr zuhören. Dennoch ist dieses gemeinsame Schweigen, dieses
„zur Ruhe kommen“, welches fast in Richtung Meditation geht, ist derart aufbauend
und beruhigend, daß man nach einem solchen Abend entspannt und locker
nach hause kommt, dem Stress der Woche hinter sich gelassen hat und endlich
frei ist. In diesem Erlebniss der gemeinschaftlichen
„Arbeit“ liegt das ganze Geheimniss der Freimaurerei. Sonst gar nichts.
Und das kann man eben nicht irgendwo nachlesen.
Alles anderer über die Freimaurerei ist in jeder Bibliothek nachzulesen.
Auch im Internet findet sich sehr viel zu diesem Thema. Die Emutionalität
in den Logen ist ein Grund dafür, warum in den Logen großer Wert
auf Verschwiegenheit gelegt wird. Sie dient ausschließlich der Vermeidung
von Spott und Verumglimpfung durch Menschen, die solcher Gesinnung
und Haltung weder Achtung noch Toleranz entgegenbringen.
Drei zentrale Symbole der Freimauerei sind:
Das Senkblei:
Jeder Maurer besitzt ein Senkblei, um die Senkrechte bilden zu können.
Das Senkblei, als Symbol, lotet die Tiefe des Gewissens aus.
Die Winkelwaage:
Sie symbolisiert die Gleichheit aller Menschen.
Der Winkel:
Der Winkel selbst steht für gerechtes denken und handeln. Für das
Winkelrechte Maß.
Der rauhe, unbehauene Stein symbolisiert den Lehrling. Der behauene Stein, aber
immer noch reichlich uneben, ist der Geselle. Der Lehrling unterliegt der Stufe
der Selbsterkenntniss. Er fragt sich: Woher komme ich? Der Geselle, auf der
Stufe der Selbstbeherrschung, fragt: Wer bin ich? Der Meister, der dem Menschen
höchste erreichbare Stufe erreicht hat, fragt: Wohin gehe ich?
Diese drei Fragen sind die existentiellen Dinge, welche jeder Philosophie zugrunde
liegen:
Woher kommt der Mensch?
Was ist der Mensch?
Was wird nach diesem Leben sein?
Besonders bei der dritten Frage beschäftigt sich der Freimaurer sehr intensiv
mit dem Tod. Die Todessymbolik hatte, im Mittelalter, eine große Bedeutung.
Wer einmal in einem älteren Dom, so um 1600, 1700 erbaut, findet, an fast
jeder Ecke, Totenköpfe, Knochen und ähnliches sehen.
Erst in unserer Zeit ist der Tod aus unserer Gesellschaftsmitte verschwunden.
Die Alten landen im Altenheim, die Kranken sterben nicht mehr zuhause, sondern
im Krankenhaus. Der Tod gehört aber ganz einfach zum Leben dazu. Man muß
es nur lernen zu akzeptieren, daß unser Leben endlich ist.
Aufgrund ihres konsequenten Eintretens für Freiheit, Gleichheit und
Brüderlichkeit, sahen sich die Freimaurer, seit ihrer Gründung, der
Verfolgung durch totalitäre Systeme ausgesetzt. Ihren Mittelpunkt fand
die Unterdrückung der Freimaurerei und ihres Gedankengutes im Nationalsozialistischen
Deutschland. Und das, ganz bewußt, mit der Tatsache, daß die wichtigsten
Vorkämpfer des deutschen Nationalstaates, wie z.B. Blücher, Scharnhorst,
von Stein sowie auch Kaiser Wilhelm der Erste, Freimaurer waren. Nicht wenige
Freimaurer, welche an ihren Idealen festhielten, mußten, in der NS-Zeit,
emigrieren oder landeten in KZ's und wurden dort umgebracht. Einige Freimaurerlogen
haben versucht, ab 1933, „mit den Wölfen zu heulen“. Sie begannen, wie
viele andere Organisationen, keine Juden mehr aufzunehmen, sie begannen, innerhalb
der Logen, das nationalsozialistische Gedankengut zu intigrieren. Aber: Es hat
nichts geholfen: Sie wurden auch enteignet, auch in KZ's verschickt.
Das Verhältniss der DDR zur Freimaurerei war sehr ambivalent. Als Träger
des historischen, gesellschaftlichen Fortschritts wurde ihr durchaus hohes Ansehen
entgegengebracht. Andererseits erfolgt keine Wiederzulassung der Logen. Die
Geheimnisse, der bürgerliche Internationalismus betrachtete der „real existierende“
Sozialismus als wesensfremd. In der gesamten Zeit der DDR gab es, in den heutigen
neuen Bundesländern, keine Logen.
Seit 1990 werden die Logen aber wieder reaktiviert. Die verstaatlichten Gebäude
wurden zurückgegeben, teilweise in erbärmlichem Zustand. Die im alten
Teil der BRD bestehenden Logen haben versucht, durch Spenden und eigene Renovierungsarbeiten
die Logenhäuser wieder funktional zu machen.
Auch moderne Demokratieen stehen der Freimaurerei nicht vorbehaltlos gegenüber.
Ihre Verschwiegenheit mehrt die Vermutung, die Logen könnten, außerhalb
kontrollierbarer Politik, einen geheimen Einfluß auf die Gesellschaft
ausüben.
Hierzu eine kleine Geschichte: In den achtziger Jahren bekannt gewordene „Propaganda
Zwei“.
Die „P2“ genannte, italienische Loge. Sie führte, 1981, dazu, daß
die gesamte italienische Regierung zurücktreten mußte. Das Problem,
welches in Europa herrscht, ist, das die Begriffe „Loge“ und
„Freimaurer“ nicht gesetzlich geschützt sind. Selbst ein CB-Funkverein
könnte, problemlos, sich selbst „Loge der CB-Funker“ nennen: „Wir sind,
ab sofort, Freimaurer!“ Niemand kann das verhindern. Genausogut kann sich natürlich
auch eine krimminelle Vereinigung „Loge“ nennen. So ist es, damals in Italien,
mit der „P2“-Loge auch geschehen ist. Die „P2“-Loge hat zwar versucht, in die
Großloge von Italien aufgenommen zu werden. Aber schon nach ganz oberflächlicher
Prüfung wurde das abgelehnt. Trotzdem waren, bis zu diesem Zeitpunkt, Mafiaangehörige,
korrupte, hohe Politiker, als Mitglieder in die Loge aufgenommen und in
kriminelle Handlungen verstrickt, daß die komplette italienische Regierung
zurücktreten mußte.
Ich möchte noch einige Namen nennen. Männer der Geschichte, von
denen man definitiv weiß, daß sie Freimaurer waren:
Im Bereich des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges haben wir:
George Washington, Benjamin Franklin, James Otis, Friedrich Baron von Steuben.
In Zeitraum der französischen Revolution:
Danton, Guiliton, und, u.a auch Bonaparte. Das heißt, auch Napoleon war
Freimaurer.
In der bürgerlichen Revolution 1848/49 in Deutschland:
Robert Blum und, u.a., Carl Schurz.
Wer sich mit Schloß Hambach und seinen Geschehnissen in der Mitte des
vorletzten Jahrhunderts befasst hat, dem sind diese Namen bekannt.
In Italien war es, u.a., Guiseppe Garibaldi.
Im Nahen Osten, darf man Atatürk, den Gründer der Türkei, nicht
vergessen. Auch er war Freimaurer. Auch hier kann man, ebenso wie bei Napoleon
sehr ambivalent sein. Zumindest hat Atatürk es geschafft, den Vielvölkerstaat
Türkei zusammenzuschweissen. Das er hierbei die Kurden kräftig
vernachlässigt hat, ist ebenfalls klar.
Es ist keineswegs alles so rosig, was große Freimaurer getan haben. Dann
muß noch, recht aktuell, Yizahak Rabin genannt werden.
Und wenn wir hier noch deutsche Politiker nennen wollen:
Da ist der hessische Ministerpräsident Börner und, so etwa, ein Drittel
bis ein Viertel der Minister unter der derzeitigen wie auch unter der Regierung
Kohl.
Und, dann ist da noch Prinz Charles aus dem englischen Königshaus. Er ist
der oberste der Freimaurer. In England, wie auch in Amerika, gehört die
Freimauerei viel stärker zu Gesellschaft als hier in Deutschland. Sie hat
ja, wie anfangs erwähnt, auch dort ihren Ursprung.
Vor dem Hintergrund großer gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen
und der damit verbundenen Infragestellung vieler, überkommenen Werte versuchen
die Freimaurer vergangene Hoffnungen der Menschen auf Humanität, Toleranz,
Kultur und Harmonie einzugehen. Mehr nicht.
Darin sehe ich auch meine Aufgabe. Und ich danke Ihnen, das sie mir so geduldig
zugehört haben.“
Soweit der, zusammengefasste, Wortlaut des Vortrages von der Tonbandaufzeichnung des Abends.
„Toleranz und Achtung gegenüber andersdenkenen!“
Das ist ein Kerngedanke der Freimaurerei.
Wie sieht das in unserem CB-Funker-Alltag aus?
„CB-Funker streiten sich - Sie sind streitsüchtig!“ So sieht die Gesellschaft
viele CB-Funker.
CB-Funker streiten sich während eines Sprach-QSO's: „Das ist mein Hauskanal!
Runter da!“
CB-Funker streiten sich während eines Packet-Radio-QSO's: „Runter von meiner
Node - Du benutzt ein illegales Rufzeichen! Das will ich nicht!“
CB-Funker streiten sich im Internet, welcher der „bessere, der richtige, Dachverband“
sei.
An dieser Stelle können wir, denke ich, als CB-Funker von den Freimaurern
lernen:

Das ist der sogenannte Schurz des Meisters. Das „Blau“ ist typisch
für
die sog. Johannesloge. Man trägt ihn mit einem schwarzen Anzug.“
„Das Zeichen des
Meisters: Ein blaues Band mit dem Schlüssel der Weisheit.“
„Die
Maurerkelle des Meisters ist gülden, die des Gesellen ist silbern, aber
blank.
Die des Lehrlings ist ebenfalls silbern aber rauh.“
„Hier das Zeichen der
Andreasloge.“
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